Cannibals machen sich das Leben unnötig schwer
S.G. Concordia Giubiasco - Richenthal Cannibals 6:7 (3:3)
Aufgrund des guten Saisonstarts mit zwei Siegen aus zwei Spielen gegen gute Gegner durfte man mit Selbstvertrauen in die zweite Runde und insb. gegen das noch punktlose Giubiasco gehen. Leider starteten die Wiggertaler zurückhaltend ins Spiel und es schlichen sich individuelle Fehler ein, welche Giubiasco mit gnadenloser Effizienz zu bestrafen wusste. So stand es nach zwei Minuten gleich 2:0. Danach konnte man das Spiel ausgeglichener gestalten und auch Mazrekaj konnte sich im Tor mehrmals auszeichnen. Die Aufholjagd konnte man aber erst in der 12. Minute starten, als Müller und Wüest ein Doppelschlag gelang. Richenthal netzte noch zweimal ein, allerdings auf jeder Seite einmal, womit man mit einer ausgeglichenen Bilanz in die Pause ging.
Auch in der zweiten Hälfte bekundeten die Cannibals Mühe, trotz deutlich höheren Spielanteilen, Lösungen gegen die sehr aktive Störungsarbeit der Tessiner zu finden. Und so profitierten Letztere wiederum von einem Fehler und gingen abermals in Führung. Kurz darauf kassierte Giubiasco die erste und einzige Strafe des Spiels. Das Powerplay der Luzerner lief gewohnt gut und so konnte man auch das Spiel wiederum ausgleichen. Wenige Minuten danach gelang jedem Team noch ein weiterer Treffer - das Spiel stand auf Messers Schneide. In der 39. Minute gelang Giubiasco der vermeintliche Siegtreffer. Coach Jodl nahm das obligate Timeout und natürlich musste man den Torhüter durch einen vierten Feldspieler ersetzen. Der Ball zirkulierte gut, aber Giubiasco wehrte sich nach Kräften. 10 Sekunden vor Schluss gelang Schärli der Ausgleich. Wer nun dachte, dass die Punkte geteilt würden, wurde eines besseren belehrt. 3 Sekunden vor Schluss gelang Eggerschwiler der etwas glückliche, aber umso umjubelte Siegtreffer. Gemessen an den Spielanteilen und Chancen über das gesamte Spiel, war der Sieg nicht gestohlen.
S.G. Concordia Giubiasco - Richenthal Cannibals 6:7 (3:3)
Tore: 1. Giubiasco 1:0, 2. Giubiasco 2:0, 12. Müller (Eggerschwiler) 2:1, 12. Wüest 2:2, 13. Eigentor Cannibals 3:2, 15. Eggerschwiler (Schärli) 3:3, 27. Giubiasco 4:3, 30. Eggerschwiler (Müller) 4:4, 31. Giubiasco 5:4, 33. Eggerschwiler (Schärli) 5:5, 39. Giubiasco 6:5, 40. Schärli (Müller) 6:6, 40. Eggerschwiler (Mazrekaj) 6:7.
Strafen: Giubiasco 1x 2-Min, Richenthal 0x 2-Min
Richenthal Cannibals mit C. Broch, V. Eggerschwiler, J. Müller, E. Schärli, L. Wüest, M.Buchs, B. Mazrekaj, R. Bucher, A. Häberli
Richenthal Cannibals ohne M. Bucher, M. Tschopp, P. Purtschert, S. Jodl
Richenthal Cannibals - Floorball Albis 7:4 (2:3)
Natürlich nahm man sich für das zweite Spiel vor, besser in die Partie zu starten. Doch auch in diesem Beginn unterliefen den Cannibals zu viele Fehler, welche die Zürcher auszunutzen wussten. So sah man sich nach 6 Minuten gleich mit 3 Toren im Hintertreffen. Danach fand man besser ins Spiel und konnte insbesondere die Fehlerquote deutlich senken. In der 9. Minute gelang dann Müller der überfällige erste Treffer. Die anschliessende Strafe überstand man dank geschickter Taktik unbeschadet und konnte dann kurz vor Ende der ersten Halbzeit den Anschlusstreffer erzielen. Die Wiederaufnahme des Spiel gelang dann den Kannibalen deutlich besser. Noch leistete der Gegner viel Widerstand und konnte viele hochkarätige Chancen vereiteln, jedoch schaffte Wüest den zwischenzeitlichen Ausgleich. Um die Mitte der zweiten Hälfte konnten sich die Luzerner mittels eines Dreifachschlag entscheidend absetzen. Es folgte noch je ein Tor kurz vor Spielende zum verdienten Schlussresultat von 7:4.
Nebst den weiteren vier Punkten auf dem Konto der Cannibals können zwei positive Erkenntnisse mitgenommen werden: Trotz schlechter Startphasen und Rückständen von mehreren Toren lässt man sich nicht entmutigen und findet Wege trotzdem noch zu gewinnen. Und trotz der dünnen Personaldecke können beide Linien skoren. Das macht Lust auf mehr!
Richenthal Cannibals - Floorball Albis 7:4 (2:3)
Tore: 2. Albis 0:1, 4. Albis 0:2, 6. Albis 0:3, 9. Müller (Schärli) 1:3, 19. Müller (Schärli) 2:3, 25. Wüest (Broch) 3:3, 29. Schärli (Müller) 4:3, 30. Häberli (Broch) 5:3, 31. Wüest (Häberli) 6:3, 38. Albis 6:4, 39. Müller 7:4.
Strafen: Richenthal 1x 2-Min, Albis 0x 2-Min
Richenthal Cannibals mit C. Broch, V. Eggerschwiler, J. Müller, E. Schärli, L. Wüest, M.Buchs, B. Mazrekaj, R. Bucher, A. Häberli
Richenthal Cannibals ohne M. Bucher, M. Tschopp, P. Purtschert, S. Jodl